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| 1988 fiel in unserem Zwinger der erste Wurf und bis zum heutigen Tage hatten wir insgesamt 14 Mastiffwürfe. Wir sind bestrebt, gesunde und wesensfeste Hunde zu züchten. Hunde die wir für nicht gut genug befinden, selbst wenn sie typisch sind und ohne weiteres eine ZVP bekommen würden, schließen wir aus der Zucht aus. Eine Tophündin (Honey Hornet) schlossen wir aus der Zucht aus nach einem Wurf, da sie weder Wehentätigkeit noch anschließend irgendeinen Mutterinstinkt hatte. Das sind Hündinnen, die nicht in die Zucht gehören. |
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Wir legen keinen Wert auf Massenzucht, wie man eindeutig aus der Zahl der bisher hier gefallenen Würfe entnehmen kann. Ein kranker Hund bringt den Käufern viel Kummer und Leid und hohe Kosten, und über ein schlechtes Wesen ärgert er sich jeden Tag. Deckrüden werden von uns sehr lange begutachtet und der eine oder andere dann in die engere Wahl genommen, nach Studieren der Abstammung und Besuchen im Hause des Besitzers, fällt dann die Entscheidung für die erste Wahl. Oft sind wir für die Wahl unserer Deckrüden angegriffen worden, um dann festzustellen, dass genau dieser Personenkreis sich anschließend genau der gleichen Deckrüden bediente. Jeder Züchter muss seine eigene Wahl treffen, denn er trägt auch die Verantwortung und das Risiko. Rüden aus Blutlinien, die uns als belastet bekannt sind, sind für uns tabu. |
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Ein guter Wurf Welpen ist auch immer relativ gleichmäßig und ausgewogen, auf den einen Blender in einem Wurf kann man gut verzichten, auch für spätere Würfe. Sie sehen vielleicht top aus, bringen aber für die Zucht meistens sehr wenig oder gar nichts. Wobei wir auch von der ständigen Verwendung irgendwelcher Champions wenig halten. Es ist ein wenig simpel anzunehmen, dass Champions nur Champions bringen.
Zuchthündinnen erhalten vor ihrer Zuchtverwendung einen kompletten Check-up, sie sind grundsätzlich untersucht auf HD, ED und Herz. Zukünftig werden wir bei uns gefallene Welpen DNA-testen lassen. In einigen Ländern ist es bereits Pflicht, in verschiedenen VDH-Clubs ebenfalls. |
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Unsere Hündinnen werden belegt nach dem englischen „Code of Ethics”, das heißt unter anderem nicht vor dem zweiten Lebensjahr, der erste Wurf nicht nach dem vierten Lebensjahr und die Zuchtverwendung endet mit Beendigung des sechsten Lebensjahres.
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Ein Mastiff gilt mit dem sechsten Lebensjahr als "getting on a bit". Frei übersetzt, er wird alt. Einem solchen Hund mutet man nach unserer Meinung keinen Wurf mehr zu. Unsere Hündinnen haben nie mehr als drei Würfe in ihrem Leben. Das ist nach unserer Auffassung ausreichend. Schließlich wollen wir nicht vermehren, sondern züchten und züchten heißt, die Rasse verbessern. Mit einer ausgelaugten Hündin wird einem das, nach unserem Dafürhalten, kaum gelingen. Daher ist auch die neue Zuchtordnung unseres Verbandes abzulehnen, nach der eine Hündin bereits mit 15 Monaten belegt werden könnte, wenn man es denn will. Bedauerlicherweise kann man sich nicht darauf verlassen, dass diese Aufweichung der Regularien nicht genutzt wird, sie ist nach unserem Dafürhalten daher abzulehnen. |
| Ein guter Hund ist typvoll, aber das muss gepaart sein mit Gesundheit und gutem, typischen Wesen. Als Züchter können wir immer nur den Grundstein legen, auf dem dann der neue Besitzer aufbauen muss. Da sollte der neue Besitzer dann auf den (hoffentlich) erfahrenen Züchter hören. Wer nicht auf den Rat seines Züchters hört (sprich: ich hatte ja schon einen Jack Russel und weiß das alles besser, der Futtermittelhändler sowieso und alle anderen auch), der könnte sich Probleme schaffen, die dann leider der Hund ausbaden muss. |
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| Sie haben vor sich einen solchen Hund nach reiflicher
Überlegung anzuschaffen und suchen nun einen Welpen. Das kann eventuell
dauern. Auf unseren ersten Mastiff warteten wir 2 Jahre.
Sie haben nun von einem Wurf, oder von Welpen irgendwo erfahren, dann denken Sie bitte daran, Welpen sind immer und überall absolut toll und niedlich. Der Hundehandel und Massenzüchter sollten für Sie tabu sein. Sehen Sie sich unbedingt mehrere Züchter an, vielleicht gehen Sie auch öfter mal hin, (nach tel. Vereinbarung, auch Züchter sind Menschen mit Privatleben und Beruf) schauen sich die mögliche Mutter gut an und eventuell auch den zukünftigen Deckrüden und wählen Sie dann den Züchter oder die Züchter Ihres Vertrauens aus. |
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Little Claire
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Nicht die tollste Zwingeranlage oder das schickste Hundezimmer muss auch sinnvoll für Welpen sein. Leider hat sich in den letzten Jahren bei einige Züchtern auch die Unart eingeschlichen andere Züchter „schlecht” zu reden. Solches Verhalten sollte jeden Käufer stutzig machen. Wer wirklich bemüht ist um die Rasse, berät objektiv und wird sicherlich empfehlen, sich verschiedene Züchter anzusehen. Es sollte Ihnen wert sein auf einen Welpen womöglich warten zu müssen. Ich bin immer wieder erstaunt, dass Menschen in der Lage sind ein Jahr und mehr über die Entscheidung des neuen Autos zu brüten (was sie dann in der Garage unterbringen) und ein Tier, dass man schließlich 10 Jahre und mehr in sein Haus als Familienmitglied aufnimmt, soll dann sofort und auf der Stelle angeschafft werden. |
| Ein guter Züchter wird Sie auch überprüfen, also nicht beleidigt reagieren. Er sollte Ihnen alles Wissenswerte über so einen kleinen Brocken, den Sie dann mit 8 Wochen abholen können, mitteilen, also Futterplan mitgeben und Tipps für die ersten Wochen im neuen Haus. Dazu gehört auch, dass Ihnen gesagt wird, dass diese Kleinen für ca. das erste halbe Jahr ihres Lebens, keine Treppen steigen sollen. Bei einem Welpen ist das Skelett lose und fast nur "skizziert". Wenn ich dieses Skelett bei dem Gewicht überlaste gibt es Schäden, auch eine falsche Fütterung kann zu großen Problemen führen. Ein Mastiff ist übrigens erst mit circa drei Jahren voll ausgewachsen. Bei gestromten Mastiffs kann es bis zu vier Jahren dauern. Er muss gut sozialisiert werden, sonst haben Sie nachher ein "Landei". Sie wissen ja, was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr und es kann sein, dass Ihnen Ihr Mastiff nachher sagt, ne, das will ich nun nicht mehr. | ![]() |
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Von uns gezüchtete Welpen werden ihrem Alter entsprechend sozialisiert und im Rudel aufgezogen, sie kennen Haus, Hof und Garten sowie das Autofahren. Sie dürfen sich in Haus und Garten frei bewegen und miteinander spielen, raufen, Unsinn machen, den Garten umbauen, das Haus neu arrangieren und dafür sorgen, dass anschließend gründlich renoviert werden muss.
Meistens ist der eine oder andere neue Teppich fällig und da gerne genagt wird ist auch schon mal der Besuch in einem Möbelhaus angesagt. Schuhe werden gleich von uns allen sorgfältig hoch untergebracht, so dass die Schäden hier nur bei Turnschuhen und Gartenlatschen auftreten. Da wir in früheren Jahren feststellen mussten, dass sich die kleinen Herrschaften nur über die teuersten Modelle hermachten, haben wir unsere Konsequenzen gezogen. Sie wissen ja, Geiz ist geil! |
| Bevor wir dann diese "kleinen Monster" in ihre neuen Zuhause entlassen werden sie gründlich von unserer Tierklinik untersucht, sie werden tätowiert oder gechipped, sie sind grundimmunisiert und werden von uns regelmäßig entwurmt. Sie werden abgegeben mit einem Futterplan, der auch einige Grundregeln beinhaltet und wir legen Wert darauf, dass sich die Käufer daran halten. Preise unserer Welpen sind immer Festpreise, wir sind Züchter, die die Verpaarungen sorgfältigst planen und die Welpen bestens aufziehen, wir sind keine Händler. Der Welpenpreis in unserem Hause ist 2000 Euro. Das halten wir gemessen an der Sorgfalt und Mühe und den nicht unerheblichen Kosten keinesfalls für übertrieben sondern eher noch im unteren Bereich. |
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Wir stehen unseren Käufern immer mit Rat und Tat zur Seite und sind für unsere "Welpen" zu jeder Tag- und Nachtzeit da. Einmal jährlich, wenn eben möglich, veranstalten wir unsere "Geschwistertreffen", das ist dann für alle Käufer und deren Hunde sowie Interessenten dieser Rasse. Das wird gern angenommen und für uns ist es natürlich schön zu sehen, wie sich die Hunde entwickelt haben. Etwaigen Fehlern bei der Haltung und Erziehung durch ihre neuen Besitzer kann dann auch rechtzeitig gegengesteuert werden, obwohl man als Züchter leider nur noch empfehlen und beraten kann. |
Bei aller Sorgfalt muss man aber auch berücksichtigen, es handelt sich um ein Lebewesen, trotz größter Sorgfalt bei den Verpaarungen, Gesundheit der Elterntiere, bester Aufzucht kann niemand garantieren, dass dieser Hund gesund bleibt und niemals ein Problem haben wird. Eine solche Garantie kann niemand geben und es wäre auch unseriös.